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moving forward Review – ein Manga mit einer starken Heldin

Starke Heldinnen zu finden ist leider nicht so leicht. Darum habe ich mich umso mehr gefreut, als ich diesen Manga gefunden habe. Aber was bedeutet es eigentlich, stark zu sein? In „moving forward“ finden wir eine der möglichen Antworten. 

Stark, fröhlich und mutig...

… so will ich werden – das denkt sich die 15-jährige Kuko. Und sie prescht ach mit voller Energie durch ihr Leben. Sie trägt ihren alten Nachbarn Hügel hoch und klettert auf Bäume, um Fotos für ihren Blog zu machen. Aber ist ihr ständiges Lächeln wirklich echt? Ota, ein Kunststudent, scheint sie ganz einfach durchschauen zu können. Und der unhöfliche Junge, der gerade erst hergezogen ist, finde Kukos Stärke sogar schlecht. Ihr Sandkastenfreund Kiyo verteidigt sie natürlich. Aber auch er bringt nach und nach Risse in Kukos fröhlicher Fassade hervor. Wer ist Kuko wirklich? Und was bedeutet es, stark zu sein? All das erforscht „moving forward“.

In einem Satz ist es ein schöner Slice-of-Life Manga mit einem Hauch von Romance.  Bei „moving forward“ lernt man Kuko und ihr Leben nach und nach kennen und wird so sofort ins Geschehen hineingezogen. Die Themen sind etwas, womit sich wohl die meisten identifizieren können. Wie kann man selbstbewusst sein? Sollte man sein Inneres nach außen tragen oder lieber immer eine fröhliche Mine aufsetzen? Kuko sucht nicht nach einfachen Antworten, sondern stellt sich wirklich der Situation. Das gefällt mir besonders gut und zeigt ihre Stärke.

Charaktere und Gestaltung

Es ist der typische Shoujo-Zeichenstil, große Augen und viel Rasterfolie. Wenn es einen realistischen Hintergrund gibt, ist er sehr detailliert gezeichnet. Es gibt aber auch viele weiße Hintergründe, um die Gesichter und Gefühle in den Vordergrund zu stellen. Das ist, wie ich finde, auch sehr gelungen.

Kuko ist komplex und man lernt ihre Schichten nach und nach kennen. Sie ist auch sympathisch, nicht zu überdreht und nicht zu melancholisch. J Man lernt die andern Charaktere hauptsächlich durch Kukos Augen kennen. Aber es gibt auch ein paar Momente, in denen man die  Jungs und die Freundin besser kennenlernen kann. Kukos Freundin finde ich besonders toll. Sie vergleicht die Situation immer mit Shoujo-Manga und macht sich so über die Klischees lustig. Dabei wird der Manga aber nie herablassend, was ich sehr gut finde.

Meine Meinung zu „moving forward“

Es ist eine süße Geschichte, Kuko ist realistisch und die Aussagen über Selbstbewusstsein und Selbstschutzmechanismen sind toll. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Themen weiter erforscht werden. Ich möchte auch mehr über die Charaktere erfahren. Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn man sie gleich so sehr mag, dass man mehr wissen will. 😉 Als Slice-of-Life hat „moving forward“ keine Action, sondern konzentriert sich auf das Gefühlsleben von Kuko, was der Manga wirklich sehr gut macht. Die Randnotizen der Autorin und die kleinen Ortsbeschreibungen sind auch tolle Extras. Mir hat „moving forward“ sehr gut gefallen und ich kann ihn nur jedem Slice-of-Life Fan empfehlen.

Eine weitere Empfelung aus dem Shojo-Genre findest du hier.

Bildcredit: ©Carlsen

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