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SCOUT klärt auf! – Murder by Numers Review

Murder by Numbers gibt es seit dem 05.03.2020 für den PC und die Nintendo Switch. In dem süßen Krimidrama schlüpfst du in die Rolle von Honor Mizrahi und musst verschiedenste Morde aufklären und viele spannende Gespräche  führen. Ob das knuffige Spiel Spaß macht und ob es uns überzeugt hat, erfährst du in unserer Review zum Spiel.

Ein spannender Krimi

Die Geschichte von Murder by Numbers ist wirklich spannend erzählt. Die Handlung beginnt in Los Angeles, im Jahre 1996. Die Schauspielerin Honor Mizrahi wird von ihrem Chef aus einer beliebten Krimiserie im Fernsehen gefeuert. Kurz drauf stirbt er aus unerklärlichen Gründen – plötzlich erlebt sie ihren persönlichen Krimi. Zusammen mit dem Aufklärungsroboter SCOUT zieht sie los, um ihren Namen reinzuwaschen – somit ist ein neues Ermittlerduo geboren!

©mediatonic

Sherlock wäre stolz

Das Gameplay von Murder by Numbers lässt sich grob in 4 Bereiche unterteilen: Gespräche führen, Sudoku-ähnliche Rätsel lösen, nach Beweisen suchen und Schlussfolgerungen ziehen. Eins vorweg, bevor man sich das Spiel zulegt, sollte man wissen, dass man hier viel lesen muss. Lesefaule Menschen werden mit dem Spiel nicht glücklich. Ebenfalls ist das gesamte Spiel auf Englisch und lässt sich leider nicht auf Deutsch umstellen. 

Wer sich aber auf diese Art von Spiel einlässt, dem wird ein interessantes Detektiv-Spiel mit vielen speziellen Charakteren und spannenden Twists serviert.  Die Charaktere sind so gut wie alle überzeichnet und erfüllen so ziemlich jedes Klischee, welches man so kennt. Da jeder der Mörder sein könnte, verhalten sich auch alle Charaktere sehr unterschiedlich und man bekommt oft das Gefühl, dass es mehrere Personen sein könnten.

Am interessantesten ist aber der kleine Roboter SCOUT, welcher an Amnesie leidet. Dieser steht dir stets zur Seite und hat den einen oder anderen witzigen Spruch auf den elektronischen Lippen. 

Sudoku 2.0

Eine ungewöhnliche Art, an Rätsel ranzugehen, ist das bereits erwähnte Sudoku-ähnliche Minispiel. Dieses taucht immer wieder auf, wenn du auf ein möglichen Beweis stößt. In diesem Minspiel haben wir waage- und senkrechte Kästchen und pro Seite mehrere Zahlen. Jetzt müssen wir schauen, dass wir uns nach den Zahlen richten und nur die gewünschte Anzahl an Kästchen wegstreichen oder markieren.  Wer das Spiel Picross kennt, wird wissen was gemeint ist.

Musik, die Spaß macht

Was mir mit am meisten gefallen hat, war der unglaublich gute Soundtrack, welcher von dem bekannten Komponisten Masakazu Sugimori produziert wurde. Diesen kennt man vor allem aus den „Phoenix Wright: Ace Attorney”, “Ghost Trick” und “Viewtiful Joe“ Spielen. 

©mediatonic

Unser Fazit:

Wir können das Spiel jedem empfehlen, der auch Spiele wie „Hato Moa“ oder auch „Hatoful Boyfriend“ mag. Murder by Numbers kommt nicht an die Tiefe der Phoenix Wright Spiele dran, hat aber seinen eigenen Charme und hebt sich gekonnt von der Masse ab. Also uns hat das Spiel gefallen, auch wenn noch Luft nach oben gewesen wäre. Ein wenig mehr Abwechslung hätte dem Spiel sicherlich gut getan.

Wir müssen uns ganz herzlich beim Cosmocover Team für unser Pressemuster von Murder by Numbers für die Nintendo Switch bedanken. 

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