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Romance oder Boyslove? Review zu „Küss ihn, nicht mich!“

Urplötzlich ist man beliebt und was jetzt? Was tun, wenn man vor allem viel mehr daran interessiert ist, dass die hübschen Jungen etwas miteinander anfangen und nicht mit einem selbst? Passend zum Erscheinen der Gesamtausgabe von „Küss ihn, nicht mich“ am 24. August 2020 schauen wir uns den genreübergreifenden  Comedy-Shojo-Harem Anime nochmal genauer an.

Liebe? Nein Danke…

Kae Serinuma ist ein echtes Boys-Love-Fangirl. Daher stört es sie auch nicht weiter, dass ihre hübschen Klassenkameraden sie wegen ihres Übergewichts nicht beachten. Stattdessen vertreibt sie sich die Zeit damit, sich eindeutigen Boys-Love Fantasien mit ihren Klassenkameraden zu widmen. Ihr großes Fan-Herz wird jedoch entzweigebrochen, als ihr Lieblingscharakter den Serientod stirbt.  Zutiefst betrübt schließt sie sich ein paar Tage in ihrem Zimmer ein und Essen schmeckt in der Trauer auch nicht mehr. Als Kae nach einiger Zeit wieder aus ihrer Höhle kriecht, hat sie so viel Gewicht verloren, dass ihre Mitschüler sie erst gar nicht wiedererkennen. Und plötzlich kann sie sich vor Verehrern gar nicht mehr retten und hat gleich vier davon an der Backe. Aber das passt leider nicht so wirklich zu ihren BL-Vorstellungen…

Deutsche Umsetzung und Animation

„Küss ihn, nicht mich!“ stammt aus dem Studio Brain´s Base, denen wir auch „Durarara!!“ und „Natsume Yuujinchou“ zu verdanken haben. Der Stil passt perfekt zur Romance-Comedy. Die witzigen Passagen sind überspitzt dargestellt, aber die gefühlvollen Momente bleiben trotzdem authentisch. Die teilweise sehr kitschigen Hintergründe passen perfekt in die Szenen und tragen maßgeblich zu der Atmosphäre des Anime bei.
Das Opening Prince x Prince  ist eins meiner absoluten Favoriten. Es beginnt fröhlich und es motiviert zum Mitsingen. Des Weiteren enthält es wundervolle Animationen, welche alle Hauptcharaktere in verschiedenen Situationen vorstellt.

In den Hauptrollen wurden die Synchronsprecher Franciska Friede als Kae, Flemming Stein als Nozomu Nanashima und Leonie Landa als Shima Nishina gewählt – alles bekannte Stimmen aus der Anime-Welt. Die Stimmen passen jeweils gut zu den Charakteren und können viel Gefühl und Ausdruck übermitteln.

Unsere Meinung zu „Küss ihn, nicht mich!“

Dieser Anime ist extrem witzig – vor allem, wenn man selbst ein kleiner BL-Fan ist. Zuzusehen, wie die vier Jungs, die sich für Kae interessieren, plötzlich in die Otaku-Welt gestoßen werden, stellt sich als sehr unterhaltsam heraus.

Die Liebesgeschichte zwischen Kae und ihrem Auserwählten kommt dabei aber auch nicht zu knapp. Und jedem Charakter wird genug Zeit gewidmet, sodass niemand im Hintergrund verschwindet. Ob Kae sich für den richtigen Verehrer entscheidet, ist natürlich Ansichtssache. 😉 Ich kann „Küss ihn, nicht mich!“ nur weiterempfehlen.

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Bildcredit: ©KAZE

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