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Final Fantasy 7 Remake – eine nostalgiefreie Review

Lange haben wir gewartet, jetzt ist es endlich so weit. „Final Fantasy 7 Remake“ gehört wohl zu den meist erwarteten Spielen dieses Jahr. Ich habe mich auch riesig gefreut – vor allem, weil ich das Spiel noch nie gespielt habe. Die Retro-Grafik ist zwar ganz schick, aber leider nicht meins, um ein ganzes Spiel durchzuhalten. Also bekommst du hier eine Spielereview ganz ohne Vergleiche zum Original.

Mein Erster Eindruck

„Final Fantasy 7 Remake“ ist wirklich schön anzusehen. Ich finde es toll, dass man herumliegende Dinge umstoßen oder umrennen kann und sie dann Treppen runterfallen. Das ist ein schönes Detail. Die Hauptcharaktere sehen sehr realistisch aus und das Licht ist auch toll. Nur die NPCs sind etwas zu kurz gekommen. Das ändert aber nichts daran, dass „Final Fantasy 7 Remake“ wirklich wunderschön ist.

 

Man fängt sofort mit der ersten Mission an und lernt die ersten Widerständler kennen. Die ersten Kämpfe folgen auch sofort – und man rennt endlos lange Gänge entlang, um irgendein Ziel zu erreichen. Das passiert öfter. Die Story ist ziemlich linear und ähnlich aufgebaut. Oft muss man sich in einem Labyrinth zu Recht finden. Die sind leider auch gelegentlich mal nicht besonders geeignet für Leute mit Höhenangst, besser gesagt also für mich. (Ja, ich bekomme Höhenangst bei Computerspielen, sozusagen stellvertretend für die Charaktere.) Aber langweilig ist es mir deswegen nicht geworden. Es gibt viel Charakterentwicklung und damit auch viele Cutscenen. Natürlich gibt es auch viele Nebenquests, die man machen kann, allerdings nur, wenn es grade eine Pause in der Story gibt. Die Abschnitte der Story können manchmal sehr lange dauern.

Wie kämpft es sich

Ich finde das Hin- und Herwechseln zwischen tatsächlichem real time Kampf und den slow motion Spezialattacken bzw. der Magie ganz gut. Wenn man das dann auch noch für die Mitstreiter macht, kann es jedoch etwas unübersichtlich werden. Aber alleine richten die Teammitglieder leider nicht so viel Schaden an. Mit den vielen verschiedenen Makokugeln kann man sich je nach Situation seine Fähigkeiten anpassen. Aber vor dem Kampf weiß man meistens nicht, was einen erwartet.

Charaktere

Alle Figuren haben eine eigene Persönlichkeit. Die Teammitglieder haben alle eine Hintergrundgeschichte und wachsen einem schnell an Herz, sogar Cloud, der als ziemlich kalter Söldner anfängt. Als er, und somit auch wir, mehr über unsere Kumpane lernen, wird er zumindest ihnen gegenüber etwas weicher. Aber er bleibt ein kalter Söldner.

Barret kann ein bisschen nervig sein, finde ich. Er will immer seine Überzeugungen rausbrüllen, auch wenn die Gruppe gerade nicht erkannt werden möchte. Die anderen finde ich aber alle sehr sympathisch. Die Gegner sind teilweise etwas übertrieben dramatisch, aber die Leiter von Shinra sind tolle Bösewichte, die man unbedingt besiegen möchte.

Fazit zum Final Fantasy 7 Remake

Das Spiel ist toll. Auch wenn es wirklich, wirklich schlecht für Leute mit Höhenangst ist. Ich kann es trotzdem weiterempfehlen. Auch wenn die Welt nicht ganz so offen ist, wie ich es gewöhnt bin, ist die Story einfach klasse. Ich kann verstehen, warum das Original so beliebt ist, falls sich die beiden auch nur ein bisschen ähneln.  🙂

Wir wünschen dir nun viel Spaß beim zocken. Hier findest du weitere Empfehlungen von uns.

Bildcredit: ©Square Enix

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