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Neues Death Note-Kapitel bei MANGA Plus – Review: Was geht hier ab?

Bereits vor einigen Wochen wussten wir, dass der Manga „Death Note“ von Tsugumi Ohba und Takeshi Obata ein neues Kapitel erhält. Mittlerweile steht dieses mit englischen Texten bei MANGA Plus zur Verfügung. Eine deutsche Version gibt es bis dato noch nicht. Die Meinungen rund um das neue Kapitel sind gespalten.

Was wird geboten?

Der Titel des neuen Kapitels lautet „The 9th Desert“ und es besteht aus insgesamt 87 Seiten. Die Geschichte spielt dabei in einer Welt nach dem Ende der „Death Note“-Hauptstory. Alle Kiras sind tot  und Ryuk trägt sein Death Note erneut in die Menschenwelt. Ob es zu einem späteren Zeitpunkt weitere Kapitel geben wird, ist bislang nicht bekannt.

Die Autoren Ohba (Text) und Obata (Zeichner) starteten den Manga „Death Note“ im Dezember 2003 im „Weekly Shonen Jump“ und beendeten diesen im Mai 2006 mit dem zwölften Band. Im Juli 2007 und im August 2019 wurden bereits weitere Kapitel veröffentlicht. Hierzulande ist die Reihe bei TOKYOPOP erhältlich.

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Handlungsanalyse  

Unserem Liebling Ryuk ist langweilig. Das und sein Hunger auf Äpfel reichen aus, um das Death Note erneut in die Menschenwelt zu bringen. Alles wie üblich, doch Gott sei Dank hat dieses Kapitel eine ganz neue „Death Note“-Richtung eingeschlagen. Der neue Protagonisten Minoru zum Beispiel hat vom Style her etwas von einem K-Pop Star. Er wird von Ryuk auserkorenen, das Death Note zu bekommen, schließlich ist er trotz schlechter Schulnoten ein cleveres Kerlchen.  Und so präsentiert Ryuk ihm das Death Note als die Mordwaffe, die schon Kira benutzt hat. Kira ist tatsächlich ein Begriff in den Geschichtsbüchern der Welt geworden und wird in Unterrichtsfächern wie Ethik und Philosophie behandelt. Dadurch wird nochmals verdeutlicht, was Kira eigentlich für einen Effekt auf die Welt hatte, und dass das Death Note als Waffe bekannt ist. Minoru soll eben diese Waffe jetzt benutzen, um Ryuk etwas zu amüsieren. Aber das findet so gar nicht statt, denn Minoru ist nicht der befürchtete Light 2.0, sondern nimmt das Death Note aus eigennützigen Gründen an: er möchte es an den Meistbietenden versteigern.  Über das Fernsehen und Social Media lässt Minoru Ryuk das Death Note anbieten. Schließlich sind Menschen, die das Death Note nicht berührt haben, nicht in der Lage, Ryuk zu sehen. Dies erweckt auch die Aufmerksamkeit der Polizei und von Near, der inzwischen die Rolle des L innehat. Allerdings erkennt Near schnell, dass Minoru nicht vorhat, das Death Note einzusetzen, wodurch es zur keiner aktiven Suche nach dem neuen Kira kommt. Schließlich hat dieser nichts getan. Das Verkaufen von Massenvernichtungswaffen ist alltäglich auf dieser Welt, wogegen auch nicht vorgegangen wird. Schnell bieten nicht nur Privatpersonen mit, sondern die großen Regierungspersönlichkeiten dieser Welt.  Kurz vor dem Ende der Auktion wird der Shinigami-König auf Ryuks und Minorus Machenschaften aufmerksam und ist überhaupt nicht begeistert von den Ereignissen in der Menschenwelt.

Wir wollen dir natürlich nicht alles verraten. Hier findest du das Kapitel in englischer Sprachfassung. Viel Spaß beim Lesen!

Meine Meinung

Ich bin froh, dass nicht wieder die typische „Death Note“-Story erzählt wurde. Das Kapitel verfolgt einen ganz eigenen Handlungsstrang mit eigenen Denkanstößen für die Leser. Als Sidestory funktioniert es super. Mit Minoru ist ein ganz anderer Hauptcharakter gegeben, als es Light in der Hauptstory war. Einer, der eben kein Massenmörder ist und es auch gar nicht sein möchte. Minoru möchte einfach ein entspanntes Leben und ihm ist egal, was andere mit dem Death Note anstellen. Auf seine eigene naive Art will er nur sich selbst und der japanischen Wirtschaft etwas Gutes tun. Dieses Kapitel hat auf realistische Art und Weise dargestellt, was Massenvernichtungswaffen mit der Welt, den Regierungen und den Nationen anstellen kann. Um einen Charakter zu zitieren: „Egal wer sagt, er würde das Death Note für das Wohl der Menschen nutzen, jeder lässt sich von einer solchen Macht korrumpieren und wird sie einsetzen.“ Genau diese Aussage wird in dem Kapitel perfekt porträtiert. Ich persönlich bin baff, wie eine Geschichte auf nur 87 Seiten so aussagekräftig und rund sein kann. Die Hoffnung auf mehr besteht!

Was ist deine Meinung zum Kapitel? Weitere Leseempfehlungen findest du hier!

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